Kollektionen

DAMEN FRÜHLING-SOMMER 2013

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Im Frühling 2013 setzt Bottega Veneta auf Kleidung die streng, doch zugleich verspielt-süß ist. Die Kollektion reicht von eckigen, präzise geschnittenen Looks zu weich fließenden Stücken, die alle eine unverwechselbare Silhouette, Eleganz sowie außergewöhnliches handwerkliches Können gemeinsam haben.

Der Ausgangspunkt sind starke, gepolsterte Schultern sowie kurze Ärmel. Der Rest der Silhouette ist figurbetont mit schmaler Taille und langem Saum. Röcke und Kleider reichen bis zur Mitte der Wade - einige von ihnen sind in ihrem Design streng und architektonisch mit einem Schlitz oder Plissee für Bewegung versehen - andere wiederum sind schlangenartig und drapiert. Hosen sind hochtailliert und lang und werden zu Tuniken, Hemden oder Windjacken getragen, welche die lange Linie verstärken.

Die Palette umfasst schattierte Nuancen in Peach, Yellow, Blue, Red, Plaster und Antique white, die alle von der Farbe Black umgeben sind, welche auf verschiedene Weise als Rahmen, Akzent oder Kontrapunkt fungiert. Luxuriöse Materialien bestimmen die Designrichtung eines jeden Looks. Es gibt steifere Stoffe -doppelseitige Wolle, doppelseitiger Kaschmir, doppelseitige Baumwolle, Baumwoll- und Leinen-Canvas, Paper Calf und mit Baumwollpopeline verstärktes Nylon—sie werden verwendet, um dem Look Struktur und architektonisches Volumen zu verleihen. Fließende Seide—Seidenjersey, Seidenkrepp, Seidenchiffon, Chinakrepp und Seidengeorgette—liegt figurbetonter am Körper, wobei Volumen nur in Bewegung sichtbar werden. Es gibt unerwartete Mixe von Materialen und Prints, meist mit Blumendruck. Darüber hinaus sind Oberflächenverzierungen von außergewöhnlicher Qualität und verschiedenster Herkunft vertreten: Spitze, Pailletten, Makramee, Perlen und Stickerei, die in Zusammenarbeit mit französischen, schweizerischen und italienischen Ateliers designt wurden. Diese Fülle an Prints, Materialien und handgefertigten Texturen verleihen jedem Kleidungsstück Ausdruck und Komplexität, die am besten aus nächster Nähe zur Geltung kommen - von weitem geben diese Elemente dennoch eine undefinierbare Dimension.

Die Schuhe sind im Frühling hoch und ein wahrer Blickfang, mit abgerundetem Plateau, eckiger Schuhspitze und grobem Absatz. Schmuck aus Sterlingsilber und Emaille reflektieren den geometrischen Aspekt der figurbetonten Silhouette mit Facetten und glänzenden Flächen in Black, White und Peach. Handgewebte Handtaschen aus Nappaleder erscheinen im Gegensatz dazu unfertig, mit grob behauener Sensibilität, welche die bei der Herstellung angewandte Handwerkskunst unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist in dieser Saison die Studio Bag, eine Neuinterpretation der klassischen Aktentasche. Mit Tragegriff und den Schulterriemen verkörpert sie die exzentrische Kombination von Kompetenz und Eleganz.

"Es ist leicht für eine Frau, sich so anzuziehen, dass sie eine einfache Botschaft übermittelt: Seriös oder sexy oder unkonventionell oder wie auch immer”, sagt Creative Director Tomas Maier. "Viel schwieriger ist es, facettenreich zu erscheinen. Für den Frühling wünschen wir uns Kleidung, die keine Grenzen aufzeigt und eine komplexere Vorstellung liefert. Das ist Kleidung für Frauen, die nicht bloß mit ein, zwei Wörtern beschrieben werden möchten“.